Dienstag, 17. Juli 2018
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Chronik

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53 Blauröcke machten 1902 den Anfang

Im Jahre 1902 berief Ortsbrandmeister Ernst Rühmekorf eine Versammlung ein und gründete die Freiwillige Feuerwehr Burgstemmen mit 53 Kameraden. Die Gemeinden Heyersum, Mahlerten und Burgstemmen besaßen gemeinsam bis 1887 eine Handdruckspritze, die bei Bränden mit Pferden aus dem Ort geholt werden musste. Da die Handdruckspritze reparaturbedürftig war, beschloss die Gemeinde Burgstemmen, aus dem Dreierbund auszutreten. Nach Absprache mit Oberamtmann Strock wurde die auf der Domäne befindliche neuere Spritze von der Gemeinde Burgstemmen mitbenutzt. Sämtliche Löschgeräte befanden sich zu dieser Zeit auf der Domäne Poppenburg.

Durch den allgemeinen Fortschritt wurde auch die Einsatzfähigkeit der Wehr erheblich verbessert. Sehr günstig war für die Wehr die Verlegung der Wasserleitung vom Wasserwerk nach Hildesheim. Durch den Bau der Rühmekorfschen Wasserleitung im Jahre 1911 standen der Wehr einige Hydranten mehr zur Verfügung. Die Brandbekämpfung wurde 1934 durch den Bau der Genossenschaftsleitung vervollständigt. Dadurch ist die Wehr heute noch in der Lage, bei einem Brand schnell an jeder Stelle zu helfen.

 

  • Im Jahr 1959 wurde eine neue TS 8 angeschafft, die damals zu den modernsten Geräten gehörte. 1965 wurde ein Tragkraftspritzenfahrzeug angeschafft. Hiermit war die Wehr in der Lage, ohne fremde Hilfe ihr Gerät und die Ausrüstung an die Brandstelle zu schaffen.
  • 1970 bekam die Wehr eine Standarte von Ernst-August Bode gestiftet, die bis heute bei jedem Umzug mitgeführt wird.
  • 1970 wurde in Burgstemmen eine Jugendfeuerwehr gegründet. Der damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Friedel Goslar konnte 15 Jugendliche für den Feuerwehrdienst begeistern.
  • Ein neues Gerätehaus wurde 1971 gebaut.
  • 1973 wurde ein Tanklöschfahrzeug der Reihe TLF 16 T von der Gemeinde Asbach angeschafft. Dass diese Anschaffung damals für Burgstemmen überhaupt möglich war, war der guten Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rat der Gemeinde zu verdanken. Mit der Feuerwehr Asbach, Kreis Neuwied am Niederrhein, besteht seit der Anschaffung des Tanklöschfahrzeugs eine enge freundschaftliche Beziehung.
  • 1983 wurde das TLF 16 T durch das TLF 8/18w ersetzt.
  • 1986 wurde die TS 8/8 von der Firma Ziegler übergeben und das alte TSF durch ein LF8 ersatzbeschafft.
  • 2001-2002: das Feuerwehrhaus wurde mit viel Eigenleistung um ein Stockwerk erweitert. Die Umkleide ist nun nicht mehr in der Fahrzeughalle. Wir bekamen einen neuen 100qm großen Schulungsraum.
  • 2009 das Feuerwehrhaus musste abermals in Eigenleistung teilweise renoviert werden.
  • 2013 das LF 8 von 1986 wurde nach einem Pumpendefekt durch das ehemalige LF8 der OF Nordstemmen ersetzt.
  • 2014 Im Feuerwehrhaus wurde eine Abgasabsaugung installiert. 
  • September 2015: Das TLF 8w wurde durch das TLF 3000 ersetzt.
  • Dezember 2016: Das LF 8 wurde durch das LF10 mit neuer TS von Magirus ersetzt. 

 

Die Ortsbrandmeister

 

1902 bis 1923 Ernst Rühmekorf
1923 bis 1926 August Presuhn
1926 bis 1932 Hermann Moldenhauer
1932 bis 1941 Friedrich Mundhenke
1941 bis 1942 Heinrich Philips
1942 bis 1958 Karl Meisiek
1958 bis 1968 Wilhelm Warnecke
1968 bis 1979 Friedrich Remmers
1979 bis 1986 Friedel Goslar
1986 bis 1994 Georg Niebecker
1994 bis 2015 Ralf Remmers
2015 ff Torsten Kurka

 

 

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